Challenges als Launch-Format. Alles, was ich seit 2021 gelernt habe.
Von der ersten Idee bis zum Follow-up. Hier findest du alle meine Beiträge zum Thema Challenge, sortiert nach dem Weg, den du gerade gehst.
Denk mit mir deine Challenge durch →
Meine erste Challenge war ein Kraftakt. Ich habe fünf Tage lang Inhalte rausgehauen, als müsste ich einen kompletten Onlinekurs in einer Woche unterbringen. Am letzten Tag habe ich dann sehr zaghaft mein Angebot erwähnt. Ergebnis: viel Applaus, wenig Umsatz.
Fünf Jahre später weiß ich, woran das lag. Nicht am Content. Sondern an der Struktur, an der Begleitung und daran, dass ich zu spät über mein Angebot gesprochen habe.
Seitdem nutze ich Challenges als Launch-Format, und sie sind für mich das Format geworden, das am verlässlichsten konvertiert. Nicht, weil ich lauter geworden bin, sondern weil die Teilnehmerinnen in fünf Tagen erleben, wie es ist, mit mir zu arbeiten.
Auf dieser Seite findest du alles, was ich dazu aufgeschrieben habe. Such dir den Punkt, an dem du gerade stehst.
Wo stehst du gerade?
Etappe 1. Passt eine Challenge überhaupt zu deinem Angebot?
Eine Challenge ist kein Freebie mit mehr Aufwand. Ein Freebie wird heruntergeladen, eine Challenge wird erlebt. Das ist der ganze Unterschied, und er entscheidet auch darüber, ob sich der Aufwand für dich rechnet.
Bevor du planst, klär zwei Dinge: Hat dein Thema ein Zwischenergebnis, das in fünf Tagen erreichbar ist? Und gibt es danach einen logischen nächsten Schritt, der dein Angebot ist? Wenn eine der beiden Antworten Nein lautet, brauchst du ein anderes Format.
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Etappe 2. Die Vorbereitung entscheidet über die Durchführung
Eine gute Challenge steht und fällt mit dem, was vorher passiert. Je klarer Thema, Ablauf, E-Mails und Follow-up geplant sind, desto entspannter läuft die Woche selbst.
Was ich dabei am längsten unterschätzt habe: Die Aktivierung beginnt nicht an Tag 1. Wenn die Gruppe kalt startet, holst du das in fünf Tagen kaum noch auf. Willkommensnachrichten, eine erste Frage in der Community, ein kurzer Impuls vorab. Das kostet wenig und verändert die Energie deutlich.
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Etappe 3. Durchführung, Community und Dranbleiben
Der häufigste Fehler in der Durchführung: zu viel Inhalt. Lange Trainings wirken wertvoll, führen aber nicht zu besseren Ergebnissen. Ein kurzer Impuls mit einer klaren Aufgabe schlägt ein 60-Minuten-Video mit zehn Ideen.
Der zweite Punkt ist der Ort. In einer Facebook-Gruppe konkurriert deine Challenge mit Werbung, Newsfeed und drei anderen Gruppen. In einem ablenkungsfreien Community-Raum kommen die Teilnehmerinnen mit Fokus. Wir haben unsere Pinterest-Weihnachtschallenge 2025 zum ersten Mal auf Communi gemacht statt auf Facebook, das Engagement war um Welten besser.
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Meine Erfahrungen mit einer Challenge auf Communi — was der Plattformwechsel konkret verändert hat.
Etappe 4. Vom Impuls zum Verkauf
Hier trennt sich das Content-Format vom Launch-Format. In unserer ersten Challenge haben wir erst am letzten Tag gepitcht. Seit zwei Jahren sprechen wir ab Tag 3 über unser Angebot, und das hat vieles verändert.
Ein zu vorsichtiger Pitch ist genauso problematisch wie ein zu harter. Wenn Menschen nicht verstehen, dass es einen nächsten Schritt gibt, fragen sie im Zweifel nicht nach. Die Challenge zeigt den ersten Schritt, dein Angebot zeigt den nächsten. Wenn dieser Übergang stimmt, fühlt er sich nicht wie Verkaufen an, sondern wie eine logische Einladung.
Und dann kommt das Follow-up. Die Conversion passiert selten in einem einzigen Moment. Sie entsteht über mehrere Kontaktpunkte in und nach der Challenge.
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Von der Challenge zum Kauf. Die Strategie hinter einem guten Launchevent — der komplette Ablauf von Tag 1 bis zum Ende der Verkaufsphase.
Die häufigsten Stolperfallen
Diese fünf Punkte sehe ich im Mentoring immer wieder:
Häufige Fragen zu Challenges
Wie lange sollte eine Challenge dauern?
Fünf Tage haben sich für mich bewährt. Lang genug für Momentum, kurz genug, dass die Teilnehmerinnen dranbleiben.
Wann sollte ich mein Angebot vorstellen?
Ab Tag 3. So haben die Teilnehmerinnen genug Zeit, Fragen zu stellen und sich zu entscheiden.
Brauche ich eine eigene Community-Plattform?
Es geht auch ohne. Der Unterschied im Engagement ist aber deutlich, sobald der Raum ablenkungsfrei ist.
Welche Conversion ist realistisch?
Bei Webinaren sind ein bis zwei Prozent branchenüblich. Eine gut geführte Challenge kann deutlich darüber liegen.
Wie viel Vorlauf brauche ich?
Plane die Vorbereitung großzügiger als die Challenge selbst. Der Aufwand liegt vorher, nicht währenddessen.
Du hast eine Idee für deine Challenge, aber willst sie nicht ins Blaue planen?
Im Mentoring denken wir deine Challenge gemeinsam durch. Thema, Ablauf, Übergang ins Angebot, Follow-up. Damit die fünf Tage nicht nur gut laufen, sondern auch für dich arbeiten.
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